Erfolgreicher TV Inwil an den Innerschweizer- und Regionalen- Leichtathletik- Meisterschaften

12x Gold, 6x Silber, 9x Bronze, dies ist die Ausbeute des TV Inwil an den Innerschweizer Meisterschaften vom vorletzten Wochenende in Luzern. Dabei steuerte Cyrill Näpflin allein 3 Goldmedaillen und einen 3. Rang bei.

hd. Bei den Damen startete Gaby Lang über 400m, gewann souverän mit 55.87 und überliess den Sieg über die 800m ihrer Schwester Ruth Bucher-Lang. Mit guten Leistungen wartete wie immer die Mehrkämpferin Luzia Häberli auf, die über 100m Hürden in 14.95 und im Weitsprung mit 5.71m gewann. Daneben bewies sie ihre neu gewonnene Substanz im Kugelstossen mit 12.38m und der Bronzemedaille. Einen zweiten Platz steuerte auch die lange Zeit verletzt gewesene Manuela Frei über die Hürdenstrecke bei mit einer Zeit von 15.04. Beatrice Brägger reüssierte über 100m und erreichte mit 12.87 den Silberplatz.

Bei den Jugendlichen gelingt es gegenwärtig einzig Melissa Ruckli gute Resultate zu erzielen. Trotz aktuellem Tief errang sie die Silbermedaille im Diskuswerfen. Der weibliche Nachwuchs konnte sich dieses Jahr noch nicht profilieren.

Trotz gewichtiger Absenzen einiger Teamstützen reichte es bei den Männern zu drei ersten Plätzen. Der 1500m-Läufer Dominik Meier wagte einen Schnelligkeitstest und gewann die 800m mit 1:53.11. Altmeister Markus Gilli übersprang im Dreisprung wieder einmal die 13m-Grenze und erreichte Gold wie Simon Randriamora über 200m in 22.78, nachdem er tags zuvor über 100m Dritter geworden war. Silber konnten in Empfang nehmen der unverwüstliche Thomas Hess im Speerwerfen (52.74m), im Dreisprung der Nachwuchsleiter Sascha Kneubühler und Adrian Wüest mit sehr guten 48.90 über 400m, was ihm für seine bevorzugte 800m-Strecke neuen Auftrieb verleihen wird. Zuverlässig wie immer, aber mit den Zeiten nicht ganz zufrieden erlief sich Flavio Zberg 3. Plätze über 200m und 400m.
Der einzige startende Junior Roger Küng liess es sich nicht nehmen, mit einer Goldmedaille über 1500m (4:03.67) sein Bestes beizutragen.

Toll verlief wieder einmal der Stabhochsprung bei den A-Jugendlichen. Nachdem sich Medaillenanwärter Martin Suter beim Speerwerfen den Fuss verknackst hatte, duellierten sich Alessandro Reinert und Simon Wicki auf einsamen Höhen. Es gewann Wicki mit herausragenden 4 Metern vor Reinert mit 3.90m .Mit Bronzemedaillen im Speerwerfen, Kugelstossen und Diskuswurf bewies Simon Wicki auch seine lange noch nicht ausgeschöpften Werferqualitäten.

Die B-Jugendlichen erreichten einige Finalplätze aber dieses Jahr noch keine Spitzenrangierungen. Gutes Holz ist aber vorhanden.

Obwohl man Resultate in der Schülerkategorie nicht überbewerten sollte, sind die Leistungen von Cyrill Näpflin so hervorragend, dass man sie herausheben muss:
Die drei Goldmedaillen in den Würfen sind vor allem wegen der gemessenen Weiten erwähnenswert. Speerwurf: 38.55m, Kugel 12.28m aber vor allem der Diskuswurf, bei der die bisherige schweizerischer Bestweite mit 39.50m um 6 Meter übertroffen wurde. Abgerundet wurde seine Bilanz noch durch einen dritten Platz über 60m.


Reinert und Näpflin je 2 x Gold
Am letzten Wochenende nahm eine kleine Delegation in Aarau sehr erfolgreich an den Regionalmeisterschaften teil. Dabei erzielte Alessandro Reinert hervorragende Resultate. Er gewann das Stabspringen mit glänzenden 4 Metern und den Hochsprung ebenfalls mit persönlicher Besthöhe von 1.82m.

Nicht ganz die Weiten vom Wochenende zuvor erreichte der Schüler Cyrill Näpflin, aber die Goldmedaillen im Kugelstossen und Diskuswerfen machte ihm niemand nur annähernd streitig. Dazu errang er noch einen dritten Rang mit dem Speer.

Simon Wicki, der sich im Stabhoch als zweiter mit 3.80m diesmal von seinem Klubkollegen geschlagen geben musste, erreichte am zweiten Tag noch persönliche Bestweite im Diskuswurf. Bei den weiblichen Jugendlichen steigerte sich Melissa Ruckli im Diskuswerfen auf über 31m und konnte die Bronzemedaille entgegennehmen. Fabian Keller steuerte eine persönliche Bestleistung im Stabhoch bei, Peter Kreienbühl muss, mit jüngerem Jahrgang, in der neuen Kategorie wieder lernen, sich nun über die neue Distanz von 800m durchzusetzen und auch Roland Bächler über 1000m musste trotz beherztem Rennen noch Lehrgeld zahlen.

In den Sommerferien wird so weit als möglich weiter trainiert, denn im Herbst folgen ja noch die Schweizermeisterschaften.